Jetzt haben wir es schriftlich…

Es ist wohl kaum anzunehmen, dass man in der SPÖ-Leitung  nicht über die gezielte Aussendung von Hrn. Manuel L. an unsere Jugend informiert war.

Folglich wurden diese Vorurteile nicht nur toleriert, sondern bewußt zugelassen, um möglichst viele junge, unerfahrene Erstwähler zu beeinflussen.

 
In dieser, jeweils persönlich adressierten Aussendung werden jede Menge Vorurteile geschürt:

  • alle die schwarz wählen sind Bankenchefs (soll heißen Besserverdienende)
  • alle die blau wählen sind rechtsradikal
  • alle die Bürgerlisten wählen sind ahnungslos
  • Bürgerlisten nehmen nur aus Spaß am Gemeidewesen teil
  • nur die SPÖ ist wählbar

Das also versteht man in der SPÖ unter Fairness im Wahlkampf. Man darf dazu die Aussage des Spitzenkandidaten, Albert Schifer, in der letzten

Aussendung der SPÖ zitieren: “ Mir ist es daher sehr wichtig, dass in unserer Gemeinde der respektvolle Umgang von allen werbenden Parteien
gewahrt wird. Sie haben es hiermit schriftlich, dass unser SPÖ Team unfaire Untergriffe und persönliche Anfeindungen ablehnt.“
 
Dazu fällt uns nurmehr das Wort des letzten großen SPÖ Politikers ein:  „Herr L., lernen Sie zuerst einmal (SPÖ) Geschichte“

Bankenchefs soll es auch von der SPÖ geben. Man darf in diesem Zusammenhang an einen gewissen SPÖ-Bundeskanzler Franz Vranitzky erinnern.
Und dann war da doch auch noch eine BAWAG, welche durch enorme Verluste traurige Berühmtheit erlangte, geführt von SPÖ Bankern und Gewerkschaft.

Und auch bei der Konsumpleite konnte die SPÖ nicht gerade mit Wirtschaftskompetenz glänzen.
Und einer der Top-Verdiener in Österreich heißt Hannes Androsch, Inhaber mehrerer Firmen und unter Kanzler Bruno Kreisky Finanzminister der SPÖ.

Als seinerzeit die ÖVP und die FPÖ (unter Riess Passer) eine Regierungskoalition bildeten, wurde von der EU behauptet, dass Österreich rechtsradikal geworden sei

(wegen der vielen FPÖ Stimmen) und es wurden Sanktionen gegen Österreich in Kraft gesetzt.
Da wurden vor allem auch SPÖ Spitzenpolitiker nicht müde, diese Vorverurteilung auf das Schärfste zu kritisieren.

Bürgerlisten bilden sich vor allem dort, wo durch die regierenden Parteien nicht oder zu wenig auf die Anliegen der Bürger eingegangen wird.

Aus genau diesem Grund wurde seinerzeit die SPÖ 1889 in Hainfeld als parteiunabhängige, freie Vereinigung und Bürgerliste der Arbeiter gegründet!!
Sicher ist, dass zufriedene Bürger eine bessere Verwendung für ihre Freizeit haben. Bürgerlisten werden also nicht aus Spaß, sondern aus der Not heraus gegründet.

Wer so wie hier Vorurteile schürt, um jugendliche Wähler zu beeinflussen, der vergiftet das gesellschaftliche Klima und hat es nicht verdient ein öffentliches Amt zu bekleiden,

und noch weniger eine Regierungsverantwortung wahrzunehmen.
 
Wem können Sie jetzt noch in die Augen schauen, Herr Schifer ??

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