Kinder und Jugend unerwünscht!

Immer wieder gibt es aus der Bevölkerung berechtigte Forderungen, möglichst viel im Sinne und für die Freizeitgestaltung unserer Jugend zu unternehmen.
Auch Umfragen ergeben, dass es besonders wichtig wäre, der Jugend ausreichende Chancen zu bieten, im Sport und Spiel für alle Altersgruppen, Ausgleich zu finden und damit so früh wie möglich, ordentliches soziales Verhalten zu erlernen.

Umso erstaunter sind wir zu erfahren, dass plötzlich durch einige Bewohner in der Rosengasse in Steinabrückl, lauthals Stimmung gegen die Jugend gemacht wird.
Über viele Jahre, war der Freiplatz im Pfarrhof Steinabrückl wenig benützt und sollte jetzt renoviert und von der Jugend wieder vermehrt aktiv genutzt werden. Dieser Ort liegt zentral, kann von unseren Kindern und Jugendlichen ohne viel Aufwand und sicher zu Fuß erreicht werden.

Noch bevor überhaupt Erfahrungen gesammelt werden konnten, formierten sich bereits einige Anrainer in Sorge um mögliche Lärmbelästigung, schon gibt es Unterschriftenlisten und vorsorgliche Einsprüche, weil man Angst hat, in Zukunft die sprichwörtliche Friedhofsruhe als direkte Nachbarn des Gottesackers, nicht mehr so genießen zu können.
Die Empfehlung lautet allen Ernstes:

„Geht doch in den Wald zu den fernen Tennisplätzen, dort stört ihr niemanden!“

Angeführt wird diese Kampagne ausgerechnet vom ehemaligen SP – Jugendreferenten und Kandidaten zur letzten Gemeinderatswahl, wahrscheinlich, weil sich jetzt die „Junge VP“ dieses Projektes angenommen hat und alles nach Erfolg aussieht.

Hinterlistig soll das ganze jetzt als gesetzliches „Ruhebedürfnis für Anrainer“ getarnt werden.
Jetzt werden also schon unsere Kinder und Jugend für politische Ideen missbraucht!
Oder ist es gar eine Kriegserklärung bestimmter Kreise gegen die Kirche? Wo es doch um den Spielplatz im Pfarrhof geht.

Wir wollen aber, dass unsere Kinder und Jugendlichen ihre Erholungsplätze zu Fuß jederzeit und sicher im Ort erreichen können und werden uns dafür bedingungslos einsetzen.

Dieser Spiel- und Sportplatz ist ideal, weil eingezäunt und daher geordnet beaufsichtigt, also sollte es dort sicher nicht zu der angeblich befürchteten, nächtlichen Ruhestörung kommen.
Es gibt leider genug Vorfälle und Vandalismus auf den frei zugänglichen Freizeitplätzen.

Die Meinung der Bevölkerung ist uns bereits bekannt und man darf gespannt sein, welche Unterstützung von den anderen Fraktionen im Gemeinderat kommt.

Schließlich geht es um „UNSERE“ Jugend!

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