Subventionskürzung bei Vereinen

In der GRS am 10. März 2011, also ziemlich genau vor einem Jahr wurde auf
Antrag der UGI beschlossen, dem gestiegenen Bedarf unserer Vereine für
Subventionen verstärkt Rechnung zu tragen. Damals haben 21 der 23 Gemeinderäte
diesem Antrag zugestimmt und der Gemeindevorstand (GV) mit den GGRn Ebner (Vize),
sowie Grabenwöger & Heim, Pusterhofer und Mohl, sollten in Jahresfrist neue Richtlinien
dafür verbindlich ausarbeiten.

Seit der „politischen Wende“ durch die Gemeinderatswahl 2010, hat die Anzahl unserer
Vereine stetig zugenommen und damit natürlich auch die Notwendigkeit, diese zu fördern.
Ein Entwurf sah vor, dass, statt wie bisher im Gießkannenprinzip je nach Belieben, Parteinähe
und persönlicher Sympathie, ab dann neben einer bestimmten Grundkategorie (Jugend, Sport,
Kultur sowie Allgemein), zusätzlich ein Faktor in Relation zur Anzahl der Mitglieder für die
Berechnung einer Subvention ausschlaggebend sein sollte, sowie ein Zuschlag für Kinder- und Jugendarbeit.
Diese Lösung hätte große Vorteile für die besonders gut verwalteten und daher in der
Öffentlichkeit sehr erfolgreichen Vereine gebracht wie zB. die gerne besuchten Senioren- und Sportvereine
unserer Gemeinde.

Dem wurde allerdings die Unterstützung im GV verweigert. Das überrascht uns besonders, da
Vize Ebner ansonsten gerne in unseren Vereinen auftritt und im Tennis selbst überaus aktiv ist,
die Herren Grabenwöger und Heim bei den Senioren regelmäßig von mehr erforderlicher
Unterstützung sprechen usw. Besonders schlimm, dass die ganz Kleinen und Schwachen
ebenfalls stark benachteiligt werden, wo doch genau dort die beste Förderung am Platze wäre.

Ebenfalls Verlierer sind all die karitativen Institutionen, welche ausschließlich von freiwilliger
Förderung und Spenden finanziert werden aber keinerlei Möglichkeit zusätzlicher Einnahmen
durch eigene Veranstaltungen oder diverse Feste haben. Gerade dort steigt der Finanzbedarf
aber sehr rasant.

Mögliche und objektive Subventionserhöhungen sind damit nicht zur fairen
Selbstverständlichkeit geworden, sondern bleiben weiterhin unter dem Regulativ der persönlichen
Nähe und politischen Freundschaft diverser Mitglieder des Gemeinderats.

Schade, wieder einmal wurde dadurch eine Chance für gerechtere Subventionen vertan !

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